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Naturtipps für die schönsten Wochen des Jahres

Ohratalblick - Foto: Veranstalter

Thüringens Wälder sind beliebte Urlaubsziele. Ein paar Tipps vom Förster für das Verhalten im Wald macht die Erholung perfekt

Erfurt. Bei der Wahl des Urlaubsortes spielt der Wald bei den Deutschen eine große Rolle. Aber nicht nur Spazierengehen und Wandern, auch Naturbeobachtung und nicht zuletzt ein „actionreiches“ Naturerlebnis, etwa im Kletterwald oder auf der Mountainbike-Strecke, lieben die Waldbesucher. Wer ein paar Naturtipps der Förster berücksichtigt, sichert sich nicht nur tolle Urlaubstage, sondern zeigt Verantwortung für das hochsensible Ökosystem Wald. Denn der Alleskönner Wald bietet neben seiner Nutz-, eine gleichermaßen wichtige Schutz- und Erholungsfunktion. Um die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes gleichermaßen aufrecht zu erhalten, ist Rücksichtnahme, auch seitens des Waldbesuchers, notwendig.

Ganzjähriges Rauchverbot im Wald
„Elf Waldbrände wurden in diesem Jahr im Freistaat schon erfasst. Dank Früherkennung und schnellem Eingreifen der Forstbediensteten wurde nur knapp ein Hektar Wald, etwas mehr als ein Fussballplatz, zerstört“, so Volker Gebhardt, Vorstand der ThüringenForst-AöR, die mit 200.000 Hektar größter Waldeigentümer im Freistaat ist. Immer noch entstehen viele Brände durch fahrlässiges Verhalten der Waldbesucher. Deshalb ist das ganzjährige Rauchverbot beim Betreten des Waldes unbedingt einzuhalten. Grillen im Wald und in der Nähe ist nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt und ab Waldbrandgefahrenstufe 4 verboten. Ebenso untersagt ist das Parken auf Waldwegen: Zum einen können heiße KFZ-Katalysatoren am Fahrzeugboden die trockene Waldvegetation entzünden, zum anderen versperren geparkte Autos den Zugang für die bauartbedingt breiten Feuerwehrfahrzeuge.

Müllverbot: Nehme wieder mit, was Du in den Wald mitbringst
Es sollte selbstverständlich sein, dass kein Müll im Wald hinterlassen wird. Müll im Wald kann zur Grundwasserbelastung führen, er kann zur Todesfalle für Waldtiere werden und sieht schlicht in einem gepflegten Wald hässlich aus. Wildtiere verletzen sich an Glasscherben, Blechdosen und Kronkorken oder verfangen sich in Schnüren oder Drähten. Eine Bananenschale verrottet nach zwei bis fünf Jahren, ein Papiertaschentuch braucht hierzu komplette fünf Jahre, eine Plastiktüte verschandelt die Waldlandschaft rund 300 Jahre lang.

Zeckenschutz im Wald immer wichtiger
Jahr für Jahr erkranken in Thüringen zeckenbedingt etwa 450 Menschen an Borreliose, durchschnittlich vier Personen an Hirnhautentzündung (FSME) – Tendenz steigend. Damit man beim Waldspaziergang keine Zecken von Gräsern abstreift, ist das Laufen auf breiten Waldwegen sinnvoll, hingegen das Betreten von hohen Gras- und Unterholzflächen zu vermeiden. Feste Schuhe, lange helle Hosen und das Verwenden von Zeckenschutzmitteln helfen, die Plagegeister abzuwehren. Das Absuchen von Körper und Kleidung nach dem Spaziergang oder dem Sporterlebnis im Wald sollte selbstverständlich sein. Hat man eine Zecke entdeckt, sollte diese mit einer Zeckenzange vorsichtig entfernt werden, dabei auf die Anwendung von „Hausmittelchen“ verzichten.

BILDTEXT
Über 11.000 Kilometer Forstwege halten Thüringens Wälder für den Wanderer bereit – allein 14 Kilometer rund um die Ohratalsperre.

Foto: Dr. Horst Sproßmann

Quelle Text: ThüringenForst

Von StS am 10. August 2017 um 06:04
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