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Dies und Das aus Suhl und Umgebung

Ohne die ehrenamtlichen Helfer wäre die Betreuung der Asylbewerber nicht möglich

Aktionstag - Foto: Veranstalter

EIN DICKES LOB DES DRK KREISVERBANDES SUHL FÜR IHR GROSSES ENGAGEMENT

Suhl. Am 1. April 2015 wurde dem DRK Kreisverband Suhl e.V. die medizinische und so-ziale Betreuung der Asylbewerber in der Landesauf-nahmestelle auf dem Suhler Friedberg übertragen.
Viele Menschen aus Suhl und Umgebung brachten und bringen sich seither mit großem Engagement in die Betreuung der Asylbewerber ein, darunter auch eine große Zahl von ehrenamtlichen Helfern.

Von medizinischer Betreuung bis zur Konfliktbewältigung
Die Tätigkeiten durch Ärzte, Krankenschwestern/-pfleger und Sozialpädagogen in der Landesaufnahmestelle werden laut Leistungsbeschreibung des Landesverwaltungsamtes Thüringen durchgeführt. Dazu gehören die Umsetzung des Infektionsschutzes und Hygieneplanes, die Erstuntersuchungen, die medizinische Betreuung der Flüchtlinge, die Organisation von medizinischen Transporten, die Aufklärungen über das Gemeinschaftsleben, Brandschutzbelehrungen sowie die Betreuung und Beschäftigung. Dazu gehören weiterhin die Bewältigung alltäglicher Probleme, Hilfe bei Familienkonflikten, Durchführung von Freizeitbeschäftigungen und Veranstaltungen, Kinderbetreuung, Ausleihe von Büchern und Spielgeräten, Begleitung von minderjährigen Alleinreisenden, Verfahrens- und Perspektivenberatung, die Zusammenarbeit mit Sozial- und Jugendämtern sowie dem psychologischen bzw. sozialpsychiatrischen Dienst.
Lobenswert ist auch die Bereitschaft von niedergelassenen Ärzten, die Asylbewerber trotz ungeklärter Finanzierung behandelten. Auch die große Einsatzbereitschaft des Pflegepersonals des SRH Zentralklinikums Suhl ist zu erwähnen.

Bis zu 135 ehrenamtliche Helfer engagierten sich
In Zusammenarbeit mit dem Suhler Sportbund, dem evangelischen Kirchenkreis Henneberger Land/Diakonie, dem Team „Suhl hilft“, dem Team „Sport und Spiel“, der Stadt Suhl sowie vielen anderen Organisationen, Vereinen und Parteien konnten in der Landesaufnahmestelle in Suhl für die Asylbewerber viele Veranstaltungen organisiert werden. Ein Dankschön geht auch an die Sponsoren, die durch finanzielle Hilfe die Feste und Veranstaltungen der Landesaufnahmestelle mit unterstützen.
Zu Beginn des Jahres 2016 zählten wir noch 135 ehrenamtliche aktive Helfer, zum Ende des Jahres 2016 waren es – aufgrund des Rückgangs der Asylbewerber in Suhl – noch 35 ehrenamtliche Helfer.
Ohne die Unterstützung von ihnen allen wäre die Betreuung der Asylbewerber nicht möglich und zahlreiche Veranstaltungen nicht realisierbar gewesen. Zu erwähnen sind hierbei u.a. die Feuerwehr, die DRK Bergwacht Goldlauter und das THW. Auch bei Festen und Feierlichkeiten einiger Organisationen, Vereinigungen und Parteien konnten zahlreiche Flüchtlinge angenehme Stunden verbringen.

Eine sensationelle Willkommenskultur
Durch die vielfältigen Veranstaltungen und Begegnungen, bei denen die Flüchtlinge schöne Stunden erlebten, wuchs bei ihnen zugleich das unbeschwerte Lachen – erst zaghaft und irgendwann brach es fröhlich aus der Seele heraus. Augenblicke der Hoffnung – das schlimme Erleben in der Vergangenheit und den Blick in die ungewisse Zukunft für einen Moment zu verdrängen – konnten so erreicht werden.

Vom Zuckerfest bis zum internationalen Familientag
Für 2017 sind bereits wieder einige Veranstaltungen durchgeführt bzw. geplant, z. B. der Kinderfasching, der internationale Familientag im Frühling, das Zuckerfest und das Opferfest. Diese Feste werden ausschließlich durch den DRK Kreisverband Suhl koordiniert und mit den oben genannten Vereinigungen, Vereinen und Parteien gemeinsam begangen. Darüber hinaus finden weitere Veranstaltungen sowie wiederkehrende Projekte und Aktionen im Verantwortungsbereich von ehrenamtlichen Mitarbeitern statt.

Die Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit liegt in den Händen von Nina Klonz vom DRK Kreisverband Suhl e.V. statt. Die Mitarbeiter des DRK ServiceCenters (Tel. 03681/79290) stellen Interessenten gerne einen Kontakt zu Frau Klonz her.

Foto: DRK

Von StS am 20. April 2017 um 06:00
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